ÜBER DEN KIRCHTURM HINAUS: Zum Pfingstfest von Seung-Min Her

In die Königsklasse



Abstieg heißt oft das Ergebnis im Sport, wenn eine Mannschaft es nicht schafft, zusammenzufinden. „Da fehlt der Teamgeist!“, diagnostizieren die Außenstehenden. Ein besonderer Zusammenhalt hingegen kann wahre Wunder bewirken. Einen Geist, der richtungsweisend ist, den gibt es nicht nur im Sport. Überall, wo Menschen zusammenkommen, gibt es ihn. Es können gute, aber auch böse Geister sein. Die Pandemie hat uns viele verschiedene Geister sehen lassen. Von einigen war ich erschrocken, andere haben mir Hoffnung gegeben. Damit wir als Gesellschaft und Menschheit nicht einen Abstieg erleben, ist es wichtig, uns klarzumachen, welcher Geist uns antreiben soll. Ich mache für mich fest: Den Geist der Furcht, der Hetze und des egoistischen Denkens brauche ich nicht. Er bringt mich und meine Mitmenschen nicht weiter. Ich bin für einen Geist, der uns zusammenführt, statt zu trennen. Der Aufmuntert und Menschen aufhilft. Diesen Geist gibt es, und am Sonntag feiern wir ihn. Zu Pfingsten kam der Geist Gottes über die Jünger Jesu. So erzählt es die Apostelgeschichte. Er befähigt Menschen zusammen zu finden und gemeinsam Grenzen zu überwinden. Jetzt, wo wir immer mehr auf Lockerungen hoffen dürfen, wünsche ich uns, dass wir mit solch einem Geist zu unseren Gemeinschaften zurückkehren können. Egal ob es die Verwandtschaft, der Sportverein oder der Freundeskreis ist. Die Gemeinschaft ist nur sogut wie der Geist, der sie verbindet. Er kann wahre Wunder bewirken. Nicht abzusteigen ist erleichternd, doch unser Anspruch darf mehr sein. Lassen wir uns von Gottes Geist berühren und leiten, der uns gemeinsam in die Königsklasse führt. Frohe Pfingsten!

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